Prophylaxe gegen Eichenprozessionsspinner

Einsatz der Spezialfirma erfolgt in der ersten Maiwoche

Jährlich wiederkehrend sind an verschiedenen Eichen der Gemeinde  Nester der Eichenprozessionsspinner zu finden. Die Raupen dieses Schmetterlings bilden ab dem 3. Larvenstadium sogenannte Brennhaare aus, die leicht abbrechen und bei ungünstiger Witterung verblasen werden.

Diese Brennhaare führen zu sehr unangenehmen Hautreizungen mit allergischen Reaktionen, bis hin zu Reizungen der Augen und Schleimhäute. Besonders im Waldfriedhof sind diese Nester jährlich zu finden, da diese Art besonnte, locker stehende Eichen bevorzugt. Um den nachträglichen Einsatz zu vermeiden, und Gesundheitsgefährdungen der Besucher zu minimieren, wird auch dieses Jahr wieder eine prophylaktische Behandlung vom Boden aus durchgeführt.

Zum Einsatz kommt ein biologisches Mittel. Es zeichnet sich durch hohe Selektivität aus. D.h. es werden nur Insekten betroffen sein, die den Wirkstoff durch ihre Fraßtätigkeit aufnehmen. Dadurch werden Nützlingen, die nicht an der Pflanze fressen, nicht beeinflusst. Auch für Honigbienen ist das Mittel ungefährlich. Säugetiere und insbesondere Menschen werden durch das Mittel ebenfalls nicht gefährdet. Das behandelte Areal kann nach Abtrocknung wieder betreten werden.

Die betreffenden Einsatzorte werden vom Bauhof für die Dauer der Behandlung und Abtrocknung gesperrt. Bitte beachten Sie entsprechende Schilder und Hinweise.

Einsatzorte sind im Schwerpunkt sensible Bereiche, wie Waldfriedhof Döffingen, Kindergarten Dätzingen, Schlosspark Dätzingen und TSV Vereinsgelände. Diese Bereiche bleiben für den Dauer des Einsatzes und kurze Einwirkzeit gesperrt.

Weiterführende Info finden Sie auf den Internetseiten des Forstamtes unter: https://www.lrabb.de/start/Service+_+Verwaltung/waldbesucher.html